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What we learned about inbox stress from 2,000 SureIn customers

Daniel D.

14 Min Lesezeit

Infografik: Wie KI das Geschäftsmodell des Versicherungsmaklers verändert, Rollenverschiebung von 80% Admin zu 55% Beratung

Wir betreiben selbst ein Maklerunternehmen. Daher kommt diese Zahl.

Wir bei SureIn betreuen knapp 2.000 Kunden, und der Maklerbetrieb selbst läuft mit 3 bis 4 Personen. Insgesamt sind wir 13, der Großteil davon baut als Entwickler-Team an Modus. Das ist keine Branchenstudie und kein aggregierter Erfahrungsbericht von Kunden, die uns ihre Zahlen geschickt haben. Es ist unser eigener Eingang, unsere eigene Organisation, unsere eigene operative Realität.

Eine Klarstellung vorab, weil die Zahl sonst falsch klingt. Die knapp 2.000 Kunden sind die Endkunden von SureIn, nicht 2.000 befragte Maklerbüros. Es geht um den Eingang, den ein einziges Maklerunternehmen mit 3 bis 4 Personen im operativen Team täglich bewältigt. Genau das macht die Daten relevant. Sie zeigen, wie ein realer Betrieb aussieht, wenn man ihn ehrlich misst, statt ihn zu schätzen.

Wir haben aufgehört, E-Mails zu zählen. Wir messen, wohin die Zeit fließt.

Der gewohnte Reflex ist, Masse zu zählen. Wie viele Mails am Tag, wie viele Dokumente pro Woche, wie viele Vorgänge pro Monat. Diese Zahlen sind nicht falsch, aber sie sind das falsche Werkzeug. Sie sagen, wie viel hereinkommt. Sie sagen nicht, warum der Tag schwerer ist, als das reine Volumen vermuten lässt.

Wir haben deshalb über sechs Monate etwas anderes gemessen. Nicht wie viel hereinkommt, sondern in welchen Vorgang die Zeit tatsächlich fließt. Acht Workflow-Typen, jeden Monat dieselben: Angebot, Termin und Beratung, Schaden, Service, E-Mail, Recherche, Antrag, Rückfragen. Für jeden haben wir festgehalten, wie viele Stunden er im Monat bindet.

Das Ergebnis hat unsere eigene Annahme widerlegt.

Zwei Workflows tragen die halbe operative Zeit. Die E-Mail gehört nicht dazu.

Nicht der Posteingang als Masse ist der teuerste Teil. Es sind zwei Workflows. Die Angebotserstellung mit rund 57 Stunden im Monat und die Vorbereitung von Terminen und Beratung mit rund 53 Stunden. Zusammen tragen sie mehr als die Hälfte der gemessenen operativen Zeit. Die reine E-Mail-Bearbeitung, also das, was sich im Alltag am lautesten anfühlt, liegt bei rund 16 Stunden.

So verteilt sich die Zeit über die acht Typen:

WorkflowStunden pro MonatAnteilAngebot57,528 %Termin und Beratung53,226 %Schaden23,011 %Service18,69 %E-Mail15,78 %Recherche14,17 %Antrag12,66 %Rückfragen8,04 %

Darin stecken zwei Lesarten, und beide sind wichtig.

Die Zeit-Lesart: Angebot, Beratung, Schaden und Service binden zusammen rund drei Viertel der Stunden. Wer diese Workflows strukturiert, strukturiert den größten Teil seines Betriebs.

Die Schmerz-Lesart: Der Schaden bindet nur 23 Stunden, ist aber der Vorgang mit dem höchsten Druck. Rückläufe der Versicherer bleiben wochenlang offen, der Kunde fragt nach, und niemand kann auf Anhieb sagen, wo der Fall gerade steht. Zeit und Schmerz sind nicht dasselbe. Wer nur Stunden zählt, unterschätzt den Schaden. Wer nur den Schmerz zählt, übersieht, dass die Angebotserstellung leise die meiste Kapazität bindet.

Die konkreten Werte stammen aus unserem eigenen Betrieb und sind indikativ, kein Branchen-Benchmark. Robust ist die Form dahinter. Eine kleine Zahl von Workflows trägt den größten Teil der Zeit, und die teuersten sind selten die, die sich am lautesten anfühlen.

Angebotserstellung: der teuerste Workflow, weil jede Anfrage von vorn beginnt.

Angebote sind in unserer Messung der größte Einzelposten. Der Grund liegt nicht in der Kalkulation selbst, sondern in allem davor. Eine Anfrage kommt herein, oft unvollständig. Jemand trägt die Risikodaten zusammen, prüft den Bestand, klärt fehlende Angaben, holt Vergleiche ein und bereitet alles für den Kunden auf. Jede Anfrage wird faktisch neu aufgebaut, auch wenn der Betrieb denselben Angebotstyp zum hundertsten Mal bearbeitet.

Genau deshalb skaliert dieser Workflow so schlecht. Mehr Anfragen bedeuten fast im gleichen Verhältnis mehr Stunden, weil wenig von einem Vorgang zum nächsten wiederverwendet wird. Wer die Angebotserstellung strukturiert, setzt an der teuersten Stelle des Tages an.

Termine und Beratung: die Zeit steckt in der Vor- und Nachbereitung, nicht im Gespräch.

Der zweitgrößte Posten überrascht auf den ersten Blick, denn Beratung ist genau die Arbeit, für die ein Makler bezahlt wird. Der Punkt ist ein anderer. Ein großer Teil dieser 53 Stunden fließt nicht in das Gespräch, sondern in seine Vorbereitung. Kontext aus E-Mail-Fäden, MVP-Notizen und alten Vorgängen zusammensuchen, den Stand rekonstruieren, Unterlagen sortieren, bevor der Termin überhaupt beginnt.

Dazu kommt die Nachbereitung, und die wird regelmäßig unterschätzt. Nach dem Gespräch müssen Ergebnisse dokumentiert, besprochene Änderungen angestoßen, Aufgaben verteilt und Zusagen in Wiedervorlagen übersetzt werden. Das MVP will nachgepflegt sein. Diese Arbeit taucht in keinem Kalender auf, gehört aber zu denselben 53 Stunden.

Das Gespräch selbst automatisiert niemand, und das ist auch nicht das Ziel. Der Hebel liegt in der Vor- und Nachbereitung. Wenn der vollständige Kontext eines Kunden an einem Ort liegt, verschiebt sich die Zeit vom Zusammensuchen zurück in die Beratung. Und wenn aus dem Termin direkt strukturierte Vorgänge entstehen, mit Zuständigkeit und Wiedervorlage, verschwindet auch die Nachbereitung nicht mehr in loser Handarbeit.

Schaden: wenig Stunden, höchster Druck, verteilt über drei Kanäle.

Der Schaden ist der Vorgangstyp, an dem der Mehrkanal-Charakter des Maklerbetriebs am deutlichsten wird. Ein Foto kommt per WhatsApp vom Kunden, eine Rückfrage des Versicherers per E-Mail, eine Notiz landet nach dem Telefonat im MVP. Drei Kanäle führen zu einem Vorgang, ohne gemeinsamen Status. Wer den Fall nach drei Tagen wieder aufnimmt, muss ihn aus mehreren Fragmenten neu zusammensetzen.

Die eigentliche Last steckt nicht in der Bearbeitung, sondern in der Rekonstruktion. Was ist der letzte Stand, was hat der Versicherer zuletzt gefragt, liegt die Rechnung schon vor. Deshalb ist der Schaden bei nur 23 Stunden im Monat trotzdem der Vorgang mit dem höchsten Druck. Der Kunde fragt nach, der Fall gilt intern als offen, aber niemand sieht auf einen Blick, wo er steht. Das hat nichts mit Sorgfalt zu tun, sondern mit fehlender Struktur am Eingang.

Pro Vorgang sehen wir 10 bis 25 Minuten manuellen Aufwand. Strukturiert reichen 1 bis 2 Minuten

Die Spreizung zwischen 10 und 25 Minuten ist real. Verantwortlich dafür ist die fehlende Struktur am Eingang, mit der reinen Eingangsmenge hat sie wenig zu tun. Ein Vorgang, der sauber zugeordnet ankommt, lässt sich in wenigen Minuten bearbeiten. Ein Vorgang, der erst aus drei Kanälen rekonstruiert werden muss, verbraucht zwanzig Minuten, bevor die eigentliche fachliche Arbeit beginnt.

Wer ehrlich misst, was an einem normalen Arbeitstag passiert, sieht denselben Befund immer wieder. Der größte Anteil manueller Arbeit besteht aus Suchen, Zuordnen und Wiederherstellen von Kontext. Die eigentliche Bearbeitung macht nur einen kleinen Teil aus. Die fachliche Arbeit ist oft der kleinste Teil eines Vorgangs. Der größte Teil ist der Weg dorthin.

In unserem eigenen Betrieb haben wir gesehen, dass derselbe Vorgangstyp mit strukturierter Vorarbeit auf 1 bis 2 Minuten zusammenschrumpft. Die Bearbeitung wird dabei nicht schneller, es entfällt nur die Vorarbeit. Der Vorgang liegt zugeordnet vor, mit klarer Zuständigkeit, klarer Priorität, klarer Historie. Der Mitarbeiter öffnet ihn, prüft, handelt. Das Suchen, Zusammensetzen und Rekonstruieren entfällt.

Diese Differenz ist der eigentliche Hebel. Sie hängt weniger an der Geschwindigkeit der Mitarbeiter als an der Frage, ob der Eingang strukturiert war, bevor jemand ihn angefasst hat. Wer den Eingang strukturiert, spart nicht nur zwei Minuten pro Vorgang. Er holt sich die zwanzig Minuten zurück, die vorher in der Vorarbeit verschwanden.

Aggregiert sind das bis zu drei Stunden pro Mitarbeiter und Tag.

Wenn man diese Differenz über alle Vorgangstypen, alle Mitarbeitenden und alle Tage hochrechnet, kommt man auf eine Größenordnung, die uns selbst überrascht hat. Bis zu drei Stunden pro Mitarbeiter und Tag. Dieser Wert ist nicht hypothetisch. Er stammt als aggregierte Beobachtung aus unserem eigenen Betrieb.

Diese drei Stunden waren vorher nicht sichtbar. Sie steckten nicht in einer großen Aufgabe, an der man sie hätte festmachen können, sie verteilten sich auf hunderte kleine Reibungsmomente. Eine Minute hier, drei dort, fünf Minuten beim Wiederaufnehmen eines Vorgangs nach einer Unterbrechung. Niemand spürt einzelne Minuten, alle spüren das Gefühl, dass der Tag voll war und am Ende wenig fachliche Arbeit dabei war.

Das Spannende an diesen drei Stunden ist weniger ihre Existenz als die Frage, was mit ihnen passiert, sobald sie freigesetzt werden. Diese Zeit fließt nicht zurück in mehr Bearbeitung derselben Vorgänge. Sie verschiebt sich von Verwaltung zu Bestandsausbau. Aus Zeit, die in der Verwaltung verschwand, wird Zeit für Beratung, für Bestandsausbau, für Termine.

Genau das ist der Punkt, der den ganzen Hebel sichtbar macht. Es geht hier weniger um Effizienzgewinne als um die Verschiebung von Arbeit, die keinen Umsatz erzeugt, hin zu Arbeit, die Umsatz erzeugt. Wer den Eingang strukturiert, gewinnt nicht nur Zeit. Er verschiebt seinen Tag.

Die operative Schicht über dem MVP statt eines weiteren Postfachs.

An dieser Stelle wird die Frage berechtigt, was das konkret bedeutet. Wir haben in unserem eigenen Betrieb angefangen, eine Schicht über das bestehende System zu legen, die genau diese Strukturierung am Eingang übernimmt. Diese Schicht heißt Modus.

Modus ist dabei kein zusätzliches Postfach und keine neue Plattform, in der noch einmal alle Mails landen, die ohnehin schon im Outlook liegen. Es ersetzt das MVP nicht als System und macht die Systemlandschaft nicht komplexer. Modus ist eine operative Schicht, die über dem bestehenden MVP liegt und die eingehende Kommunikation konsolidiert, strukturiert und in klar definierte Vorgänge übersetzt.

Die Logik dahinter ist einfach. Eingehende Kommunikation wird zusammengefasst, strukturiert und in Ausführung übersetzt. Das geschieht über alle Kanäle hinweg, von E-Mail über WhatsApp bis zu BiPRO. Das Ergebnis ist eine andere Art, Arbeit zu sehen. Statt eines Stapels Eingang liegen Vorgänge vor, mit Zuständigkeit, Priorität und Nachvollziehbarkeit von Anfang an.

Eine Klarstellung, die wir oft machen müssen, weil die Erwartungshaltung anders ist. Modus ist weder ein MVP noch ein CRM, es ist auch kein KI-Assistent, mit dem man chattet, und kein Add-on, das eine bestehende Funktion ein wenig schneller macht. Modus ist die Architektur, die fehlt, wenn das MVP für die Verwaltung des Bestands gebaut ist und der Eingang von außen kommt. Genau in diese Lücke setzt Modus.

Ein Punkt, der für viele Maklerbüros der eigentliche Differenzierer ist. Modus ist Pool-unabhängig. Es ist nicht an einen bestimmten Pool gebunden, und es funktioniert auch, wenn ein Maklerbüro mehrere MVPs parallel im Einsatz hat. Für ein Maklerbüro, das heute über Pool-Wechsel, Multi-Pool-Strategien oder MVP-Migration nachdenkt, ist das ein struktureller Vorteil. Die operative Schicht bleibt stabil, auch wenn sich darunter etwas verändert. Wechsel auf der Pool- oder MVP-Seite verändern die Anbindung, die Logik der Schicht selbst bleibt davon unberührt.

Drei Stunden pro Mitarbeiter sind weniger ein Effizienzthema als ein Wachstumsthema.

Wenn man die drei Stunden pro Mitarbeiter und Tag als Effizienzgewinn liest, hat man die Hälfte verstanden. Die andere Hälfte liegt in der Frage, wofür diese Zeit eingesetzt wird. Wer den Eingang strukturiert, bevor jemand ihn anfasst, skaliert Umsatz pro Mitarbeiter statt Personalbudget. Das ist der eigentliche Unterschied.

Maklerbüros, die wachsen wollen, stehen oft vor derselben Entscheidung. Entweder mehr Mitarbeiter einstellen, um den steigenden Eingang zu bewältigen, oder den Eingang so strukturieren, dass die bestehenden Mitarbeiter mehr fachliche Arbeit leisten können. Die erste Variante skaliert Köpfe. Die zweite skaliert Umsatz pro Mitarbeiter.

Wir haben in unserem eigenen Betrieb gesehen, dass die zweite Variante die strukturell bessere ist. Sie ist nicht schneller im ersten Monat, aber sie skaliert anders. Mehr Personal bedeutet mehr Verwaltung. Mehr Struktur am Eingang bedeutet mehr Bestandsausbau pro Person. Über zwölf Monate ist die Differenz erheblich.

Der erste Schritt ist die Strukturierung, die Automatisierung kommt danach. Wer automatisiert, ohne vorher strukturiert zu haben, automatisiert das Chaos. Wer strukturiert, schafft die Grundlage dafür, dass Automatisierung danach überhaupt erst sauber greifen kann. Das ist eine Reihenfolge, die wir bei uns selbst und in Gesprächen mit anderen Maklerbüros immer wieder bestätigt sehen.

Genau aus dieser Beobachtung ist Modus entstanden. Der Antrieb kam aus der eigenen Notwendigkeit, mit 3 bis 4 Personen im Maklerbetrieb knapp 2.000 Kunden zu betreuen, ohne dass die Verwaltung das Wachstum erstickt. Was wir intern gebaut haben, um diesen Hebel zu heben, machen wir jetzt auch anderen Maklerbüros zugänglich.

FAQ

Stammen die knapp 2.000 Kunden aus einer externen Studie?

Nein. Die knapp 2.000 Kunden sind die Endkunden von SureIn, dem Maklerunternehmen, das wir selbst betreiben. Die Beobachtungen in diesem Artikel stammen aus unserem eigenen Eingang. Sie sind keine Umfrage unter 2.000 Maklerbüros. Diese Klarstellung ist wichtig, weil die Zahl sonst nach aggregierter Branchenstudie klingt. Sie ist operative Sicht aus einem einzelnen Betrieb.

Sind die Stundenwerte ein Branchen-Benchmark?

Nein. Die Stunden pro Workflow sind die gemessene Verteilung aus unserem eigenen Betrieb und indikativ. Die robuste Aussage ist die Form: Eine kleine Zahl von Workflows erzeugt den überwiegenden Teil der operativen Zeit, und die teuersten sind nicht die, die am lautesten wirken. Die konkrete Höhe kann je nach Bestandsstruktur, Sparten-Schwerpunkt und Versicherer-Mix variieren.

Welche Workflows kosten die meiste Zeit?

In unserem eigenen Betrieb sind es die Angebotserstellung und die Vorbereitung von Terminen und Beratung, zusammen mehr als die Hälfte der gemessenen Zeit. Danach folgen Schaden, Service, E-Mail, Recherche, Antrag und Rückfragen. Andere Maklerbüros werden ähnliche, aber nicht identische Verteilungen sehen. Das Vorgehen, die eigene Verteilung sichtbar zu machen, ist übertragbar. Die konkrete Liste ist es nur teilweise.

Warum dauert ein Vorgang manuell 10 bis 25 Minuten?

Die Spreizung entsteht durch die Vorarbeit. Mit der inhaltlichen Komplexität hat sie wenig zu tun. Ein Vorgang ist inhaltlich oft in wenigen Minuten bearbeitet. Was Zeit kostet, ist das Suchen, das Zuordnen, das Rekonstruieren des Kontexts aus mehreren Kanälen. Je weniger Struktur am Eingang vorhanden ist, desto mehr Zeit verschwindet in dieser Vorarbeit.

Wie kommt die operative Schicht auf 1 bis 2 Minuten?

Strukturierte Vorarbeit reduziert den Aufwand vor der Bearbeitung. Die Bearbeitung selbst bleibt unverändert. Wenn ein Vorgang zugeordnet ankommt, mit Priorität und Historie, fällt der Schritt des Suchens und Zusammensetzens weg. Der Mitarbeitende öffnet den Vorgang, prüft, handelt. Die fachliche Bearbeitung bleibt dieselbe. Sie passiert nur ohne den vorgelagerten Aufwand, der vorher zwanzig Minuten gekostet hat.

Ersetzt Modus unser MVP?

Nein. Modus liegt als operative Schicht über dem MVP und tritt nicht an dessen Stelle. Das bestehende Maklerverwaltungssystem bleibt im Einsatz. Modus konsolidiert die eingehende Kommunikation über alle Kanäle hinweg und übersetzt sie in strukturierte Vorgänge, die an das MVP angeschlossen sind. Wer ein MVP wechseln will, kann das tun. Wer keines wechseln will, behält das aktuelle.

Funktioniert das auch ohne Pool-Bindung?

Ja. Modus ist Pool-unabhängig. Es ist nicht an einen bestimmten Pool gebunden, und es funktioniert auch, wenn ein Maklerbüro mehrere MVPs parallel im Einsatz hat. Die operative Schicht liegt über der bestehenden Systemlandschaft. Wechsel auf Pool- oder MVP-Seite verändern die Anbindung, die Logik der Schicht selbst bleibt davon unberührt.

Ab welcher Teamgröße lohnt sich der Hebel?

Der Hebel beginnt früher, als die meisten erwarten. Unser eigener Maklerbetrieb läuft mit 3 bis 4 Personen, und wir sehen den Effekt deutlich. In größeren Teams ist die Verteilung der Workflows ähnlich, dort steigt nur die absolute Summe der gebundenen Stunden. Umgekehrt gilt: Je näher ein Betrieb an der nächsten Wachstumsstufe steht, desto teurer wird es, unstrukturiert zu skalieren. Jeder neue Mitarbeiter verstärkt die bestehende Verteilung, nicht nur das Volumen. Entscheidend ist weniger die Teamgröße als die Frage, ob der Eingang strukturiert ist, bevor jemand ihn anfasst.

Skaliere Umsatz. Nicht Köpfe.

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